Wiedergefunden

Kurzbericht 09/2018

Ich möchte ein freudiges Ereignis mitteilen. Ein Mann bat die Mission, ihm zu helfen, seine Mutter zu finden. Vor mehr als einem Jahr wurde er aus dem Gefängnis entlassen, er hatte keinen Platz zum Leben, arbeitete und beschloss, seine Trauer mit Alkohol zu verdrängen. Aber Gott war barmherzig zu ihm und als er einmal durch die Stadt wanderte, traf er sich mit Mitarbeitern aus dem Rehabilitationszentrum von Mariupol. Ihm wurde Hilfe angeboten und er stimmte zu. Für etwa ein Jahr war er im Rebent(REHA)-Center, während dieser Zeit bereute er sein Leben und änderte sich merklich. Er begann, nach seiner Mutter zu suchen, und einer der Mitarbeiter wusste dass in der Mission-Blaues Kreuz ein Hospiz ist. Er kam zu uns um seine Mutter zu suchen. Als er den Namen seiner Mutter sagte, stellte sich heraus, dass seine Mutter wirklich in unserem Hospiz ist. Bei der Aufnahme in das Hospiz wurde ihr gesagt, dass ihr Sohn im Gefängnis war und sie hatte große Angst, dass er nicht wissen würde, dass sie bei uns war. Er hat sie sehr schlecht behandelt und sie wollte ihn nicht einmal sehen. Aber als wir sahen, dass vor uns die Person war, deren Leben Jesus veränderte, sagten wir ihm, dass seine Mutter bei uns ist und oft für ihn betete. Als er das Zimmer betrat, in dem seine Mutter lag und sie schon ohne Hilfe nicht stehen konnte, nicht essen, nicht auf die Toilette gehen, dann traten Tränen in seine Augen, sie weinten und redeten lange Zeit. Sie konnten einander vergeben.
Gott sei Dank und danke an alle, die diesen Dienst unterstützen, dass solche Früchte entstehen dürfen.
In der Ukraine müssen unglücklicherweise alte Leute ohne Verwandte, die sie sehr oft besuchen können, ihr Leben unter schrecklichen Bedingungen leben.

Ein Sohn findet seine Mutter wieder.

 

Begegnung und Vergebung unter Tränen

Hospiz 2019:

Etwa 5 Jahre  lebte Nina Pavlovna  im Hospiz. Da sie auf der Straße ohne Wohnung und Lebensgrundlage zurückgelassen wurde.

In letzter Zeit war Nina Pavlovna sehr krank, sie konnte nicht mehr aufstehen und brauchte ständige Pflege.

Wir haben schon einmal geschrieben, dass ihr Sohn Pavel aus dem Gefängnis entlassen wurde.  Gott hat ihn im Rehazentrum gefunden und von der Alkoholabhängigkeit befreit. Pavel hat  seine Mutter sehr oft besucht und war immer bereit, ihr bei der Pflege zu helfen. Alle Omas warteten schon auf ihn, denn als er kam um Seine Mutter zu besuchen hatte er immer kleine Geschenke mit.

Am 17.04.2019 ist Nina Pavlovna in den Himmel gegangen. Wir glauben dass Gott sie  ins Hospiz gebracht hat, damit sie die Möglichkeit bekommt Jesus als ihren persönlichen Retter anzunehmen.


Bei der Beerdigung bedankte sich ihr Sohn Pavel  ganz herzlich bei Gott. Das ER die Herzen von Heinz und Martina so geleitet  hat, einen solchen Dienst zu organisieren. Er dankt auch für all die Fürsorge und Liebe, die die Mitarbeiter gezeigt hatten.


Vielen Dank an alle, die diesen Dienst finanziell und betend unterstützen.