Willkommen

bei der Osteuropaarbeit „Blaues Kreuz“ in Mariupol/ Ukraine, gegründet von Heinz und Martina Nitzsche.
Träger ist das Diakonisches Zentrum Serrahn e.V. im Serrahner Diakoniewerk gemeinnützige GmbH.

Mariupol ist eine Industrie- und Hafenstadt mit 500.000 Einwohnern. Mit 2 Stahlwerken mitten in der Stadt ergeben sich vielfältige soziale und umweltbedingte Probleme. Das Klima ist kontinental: Im Sommer sehr heiß und im Winter entsprechend kalt.

Christliche Gemeinden vor Ort entdecken erst allmählich ihre Verantwortung für diese Menschen am Rande der Gesellschaft. Durch den traditionell hohen Alkoholkonsum sowie die Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Situation nach dem Zerfall der Sowjetunion verelendeten weite Bevölkerungsteile in dieser Stadt. Selbst staatliche Hilfeeinrichtungen haben kaum die notwendigsten Mittel, um eine menschenwürdige Hilfe anzubieten. Das soziale Netz der Ukraine ist mit der guten deutschen Absicherung nicht vergleichbar. Da sehr viel schwarz gearbeitet wird, stehen selbst die rudimentär vorhandenen sozialen Leistungen vielen hilfsbedürftigen Menschen nicht zur Verfügung.

Diese Not versucht das Blaue Kreuz in Mariupol etwas zu lindern:

Zielgruppen

  • Drogen und Alkoholkranke sowie deren Familien
  • Menschen in Not (z.B. Obdachlose, Aidskranke, Süchtige)
  • Arbeit unter Sinti und Roma
  • Humanitäre Hilfe für sozial schwache, Ausstattungen für Krankenhäuser und Schulen
  • Multiplikator Arbeit: Schulung im Bereich Alkohol- und Drogenarbeit für einheimische Organisationen und deren Mitarbeiter

Verwendung von Spenden

  • Löhne der 15 einheimischen Mitarbeiter
  • Nahrungsmittel (bei allen Veranstaltungen wird Essen angeboten)
  • Mieten für Hallen bei Groß- und Sportveranstaltungen
  • Energie- und Wasserrechnungen
  • Transport- und Reparaturkosten für Fahrzeuge
  • Medikamente, Untersuchungen und Operationen
  • Hilfe für Personen in schwierigen Lebenslagen (z.B. Schuluniformen, Bestattungskosten)

 

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